Sehenswürdigkeiten in Xishuangbanna
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Sehenswürdigkeiten in Xishuangbanna

Xishuanbanna liegt im tropischen Süden von Yunnan und hat ein völlig anderes Klima als Kunming und der Rest der Provinz. In Xishuanbanna grenzt China an Südostasien, und viele der Menschen, die hier leben, gehören ethnischen Volksgruppen an, die man auch im Norden von Vietnam oder Laos findet.

Von Kunming aus ist Xishuanbanna gut mit dem Flugzeug erreichbar. Außerdem fahren von Kunming täglich Busse in verschiedene Orte in der Region Xishuanbanna. Nachtbusse fahren abends ab und kommen früh morgens am Zielort an.

Xishuanbanna grenzt an die südostasiatischen Nachbarländer Laos und Myanmar. Möchte man während einer Reise nach Xishuanbanna auch Myanmar besuchen, benötigt man ein Visum, das zuvor unter anderem im burmesischen Konsulat in Kunming beantragt werden kann.

Die Schwarze und die Weisse Pagode in Jinghong

Jinghong ist die Hauptstadt des Siedlungsgebietes des Dai-Volkes Xishuanbanna, einer der zahlreichen ethnischen Minderheiten, die in Yunnan ihre kulturellen Wurzeln haben. Die Stadt ist von tropischem Regenwald umringt und geprägt von die Sitten und Bräuchen der hier lebenden ethnischen Gruppen.

Zu den lokalen Sehenswürdigkeiten in Jinghong gehören unter anderem

  • der Pfauen-See
  • der Manting-Park
  • der Kultur und Folklore Garten der Dai-Nationalität
  • der Spezialitäten-Tempel mit typischen lokelen Speisen
  • das Tropische Botanische Institut

Weitere Sehenswürdigkeiten sind die zahlreichen buddhistischen Pagoden in Xishuangbanna, in vielen unterschiedlichen Stilen über die Jahrhunderte gebaut. Die bekanntesten Pagoden in Xishuanbanna sind die Schwarze Pagode in Menglong und die Weisse Pagode in Damenglong, die beide unweit der Stadt Jinghong liegen.

Tropischer Botanischer Garden von Menglun

Der tropische Botanische Garten liegt auf der Huku-Insel im Ort Menglun in Xishuanbanna. Menglun liegt rund 100 Kilometer entfernt von Jinghong. Der Botanische Garten wurde bereits im Jahre 1959 aufgebaut.

Auf fast eintausend Hektar wachsen hier tausende tropische und subtropische Pflanzenarten aus aller Welt. Unter anderem sind hier zahlreiche von Aussterben bedrohte Pflanzenarten ausgestellt.

Der "König der Tee-Pflanzen" ist ein hier erhaltener Baum, der Quellen zufolge mindestens 800 Jahre alt sein soll und nach wie vor neue Sprossen hervorbringt.

Das Ganlan-Becken

Im volkstümlich auch als "Pfauenschwanz" bezeichnete Ganlan-Becken liegen zahlreiche traditionell aus Bambus gebaute Dörfer des Dai-Volkes, die zwischen Kokospalmen und anderen immergrünen Urwald-Bäumen liegen.

Das Ganlan-Becken liegt rund 40 Kilometer von Jinglong entfernt und ist mit einer Höhenlage von rund 500 Metern einer der niedrigsten Punkte in Xishuanbanna.

Tropischer Regenwald in Mengla

Der südlichste Zipfel von China, umgeben von den Nachbarländern Laos und Myanmar, liegt der Ort Mengla. Obwohl noch in China, ist man hier auch bereits in Südostasien. Durch den Handel mit den beiden Nachbarn gibt es einen ständigen kulurellen Austausch zwischen den Menschen auf beiden Seiten der Landesgrenze.

Über den Grenzübergang vom chinesischen Mengla in das laotische Loang Namtha, führen Straßen über die Städte Phong Sali und Luang Phrabang in Laos bis nach Thailand.

Im Landkreis Mengla liegt der Hafen Guanlei am Lancangjiang-Fluss, der in Südostasien als Mekong-Fluss bekannt ist. Guanlei liegt rund 20 Kilometer von der Staatsgrenze entfernt und ist volkstümlich auch als das "Erste Dorf Chinas" bekannt. Auf der traditionellen Handelsroute von Südostasien kommend begann hier das von Chinesen besiedelte Gebiet.

Auch der Sanchahe-Wald liegt im gleichen Landkreis, in der Nähe von Mengla. Über Wanderwege kann man den Wald erkunden und mit etwas Glück seltene Tiere wie wild lebende Pfauen, die Goldenen Affen und wild lebende Elefanten beobchten.

Touristische Einrichtungen bieten Übernachtungsmöglichkeiten im Sanchage-Wald und touristische Attraktionen wie Elefanten-Auftritte und ähnliche Vorführungen.

Der Oktagonale Pavillion in Menghai

Menghai ist ein weiterer der drei Landkreise in Xishuangbanna. Die bekanntesten touristischen Sehenswürdigkeiten in Menghai sind die buddhistischen Hinayana-Tempel:

  • der Oktagonale Jingzhen Pavillion
  • die Mutter-und-Sohn Pagode im Ort Menglai
  • der Bambussprossen-Turm im Ort Menglun
  • der Koenig der Teebäume in den Nannuo-Bergen

Yexianggu: das Tal der wilden Elefanten

Das Tal der wilden Elefanten, Yexianggu, liegt am Sanchahe-Fluss in der Naehe von Mengyang und rund 50 Kilometer nördlich der Stadt Jinghong.

Das Yexianggu-Tal ist eine Naturgebiet mit Wanderwegen und vielen seltenen Tierarten. Es ist möglich, Tiere wie den vom Aussterben bedrohten Asiatischen Elefanten, den Grünen Pfauen und verschiedene Affenarten hier zu beobachten.

Das Yexianggu-Tal grenzt direkt an das Mangyang-Naturreservat und wird daher oft von den dort beheimateten Wildtieren besucht.

Für Naturtouristen gibt es mitten im Regenwald ein Hotel. Weitere Sehenswürdigkeiten hier sind eine Elefanten-Schule und ein Zentrum für Schmetterlingszüchter.

Lancangjiang: Der Ursprung des Mekong-Flusses

Der Fluss Mekong heißt in China Lancangjiang-Fluss und durchfliesst Xishuanbanna, bevor er China in Richtung Südostasien verlässt. Flussfahren auf dem Mekong in China sind in Xishuanbanna möglich.

  • Am obere Flusslauf werden 135 Kilometer lange Mekong-Fahrten von Jinghong nach Simao angeboten.
  • Am unteren Flusslauf werden 40 Kilometer lange Mekong-Ausflüge von Jinghong zum Ganlan-Becken angeboten.

Die Mekong-Bootsfahrten führen durch teils unberührten Urwald zu beiden Uferseiten.

Das Wasserfest des Dai-Volkes

Das Volk der Dai ist einer der größeren ethnishen Minderheiten-Völker in Yunnan und leben in zahlreichen Autonomen Landkreisen in Xishuanbanna. Einmal im Jahr zelebrieren die Dai ihr traditionelles Wasserfest, das sich inzwischen zu einer kleinen Touristenattraktion entwickelt hat.

Im tropischen Klima von Xishuanbanna geht es beim Wasserfest der Dai insbesonderen darum, sich gegenseitig mit Wasser nass zu spritzen, egal ob Freund oder Fremder. Kleiding trocknet im warmen tropischen Klima zwar schnell, man sollte jedoch darauf achten, Handy und Fotokamera entsprechend zu sichern, bevor man das Wasserfest besucht.

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